Deutschlandreisen - Reisen in die Bundesländer in West- und Mitteldeutschland


In der Mitte Deutschlands bietet der Harz als das nördlichste deutsche Mittelgebirge eine reizvolle Urlaubslandschaft. Dicht bewaldete Berge und reißende Flüsse bieten die Grundlage für ein wildromantisches Naturereignis. Besonders anziehend im Ostharz die Rosstrappe und der Hexentanzplatz oberhalb von Thale. Wunderschön gelegen die Rappbode-Talsperre, nicht geeignet für Wassersportler, aber eine herrliche Kulisse für ausgedehnte Wanderungen um die Talsperre herum und über die imposante Staumauer.
Wunderschön erscheinen dem Touristen die vielen kleinen Städte des Ost- und Westharzes mit ihren mittelalterlichen Fachwerkhäusern. Herrmann Löns nannte Wernigerode die „Bunte Stadt“. Sie ist die Perle des Nordharzes. Die gesamte Innenstadt steht unter Denkmalschutz. Die herrlichen Schnitzwerke an den Fassaden der Fachwerkhäuser zeugen in den bürgerlichen Zeiten von Wohlstand, Reichtum und Erfolg. Halberstadt, die mittelalterliche Bischoffsstadt des Nordharzes bezeichnet man auch das das Tor zum Harz.

Die alten Gassen des mittelalterlichen Stadtkerns von Quedlinburg  mit ihren prächtigen Fachwerkbauten wurden schon zu Zeiten der „DDR“ im Zentrum ansatzweise restauriert. Heute bietet ein Spaziergang über den Marktplatz, der im Kern vollständig saniert wurde, ein historisches Erlebnis. Quedlinburg liegt an der Bode im nördlichen Teil des Harzes und erhielt 994 das Stadtrecht . Seit 1994 steht das architektonische Erbe Quedlinburgs auf der UNESO-Liste des Weltkulturerbes und bietet mit seinen 1200 Fachwerkhäusern das größte Flächendenkmal Denkmal Deutschlands.
Eine ähnliche sehenswerte Stadt ist im Südharz das kleine Städtchen Stolberg/Harz – auch als die Perle des  Südharzes bezeichnet. Als Geburtsstadt des Bauernführers Thomas Müntzer  bietet es ein geschlossenes Ensemble mittelalterlicher Fachwerkhäuser. Dabei schließt sich ein Haus an das andere an. Über der Stadt thront das Schloss des Grafengeschlechts von Stolberg zu Stolberg und des späteren Fürsten zu Stolberg-Stolberg. Das Schloss befindet sich seit Jahren in der komplexen Sanierung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Der Blaue Saal und der Rote Saal sind ebenso wie die Schlosskapelle bereits für die Touristen zugänglich.